Lesung & Gespräch zum Buch: „Wenn ich mir was wünschen dürfte - Impulse für eine Demokratie der Moderne“

Demokratie: Analoge Pflicht - digitale Kür?

TERMINE:
Mi 30. Januar 2019
BEGINN:
19 Uhr
KARTEN:
9,00 € inkl. Gebühren

Moderation: Renan Demirkan
Musik von der Band King Loui
Beiträge von Poetry Slammer Florian Cieslik (Reim in Flammen)

Es lesen drei Autoren/Autorinnen des Buchs:
Ayshe Gallé, 32, Künstlerin & Lehrerin, studierte Philosophie und Kunst in Toronto (Bachelor of Arts), ist diplomierte Eurythmie Lehrerin an der Freien Waldorfschule Köln, lebte und arbeitete im Kibbuz Hasorea und im Kinderheim Hogar De Vida in Costa Rica

Clelia Sarto, 45, Schauspielerin, Sängerin, Umweltaktivistin und Mutter. Sie ist Gründerin von 'the planterz ', ein Projekt, das Konzepte für nachhaltiges Leben filmisch und schreibend umsetzt.

Lucas Gerrits, 28, liest stellvertretend für den Autor Christoph Bornschein, den TLGG Gründer. Lucas Gerrits ist selbst auch Berater und Impulsgeber bei der TLGG Berlin Consulting GmbH.

Demokratie und die Netzwerke: Wie wirken sie sich auf den einzelnen Nutzer – die einzelne Nutzerin aus?

Fördert diese Form der Kommunikation den Dialog – sprich: die Aufklärung – das Mitgefühl - die Solidarität – das Selbstwertgefühl und das Verständnis? Oder sind sie nur willkommene - leicht zugehbare Inseln der Flucht - aus dem Gewühl des Alltags – aus der Frustration – des Leistungs- oder des Erfolgsdrucks? Und eine Form frei gewählter Verbannung aus der wirklichen Wirklichkeit – um sich in der virtuellen Zwischenwelt ein optimiertes Idealbild von sich selbst zu inszenieren?

Welche Auswirkungen haben solche Identitätsspiele zwischen analoger Wirklichkeit und digitaler Inszenierungen voller Unwägbarkeiten auf das Selbstbild?

Checkpoint-Demokratie

Seit Herbst 2016 macht der Verein Checkpoint-Demokratie e.V. Veranstaltungen – mit Fragestellungen zum besseren Verständnis der Demokratie.

„Wir wollen und können nicht akzeptieren, dass Rassisten und Antidemokraten auf dem Ticket der Demokratie dieselbe aushöhlen und abschaffen wollen. Wir wissen aber auch, dass die Demokratie weniger an ihren Feinden krankt, sondern eher daran, dass ihre Freundinnen und Freunde – ihre Komplizinnen und Komplizen sich nicht laut genug zu ihr bekennen oder deutlich genug sagen, wie wir sie verbessern und gerechter gestalten können. Wir wollen reden und wir müssen reden über etwas, was uns mittlerweile so selbstverständlich und unvergänglich erscheint wie die Luft zum Atmen: über die Demokratie als Staatsform – als Lebens- und Geisteshaltung – über die offene Gesellschaft – das Grundgesetz und über den Rechtstaat und auch darüber – warum sie derzeit so aggressiv angefeindet wird.“ - Renan Demirkan, Vorstand Checkpoint-Demokratie e.V.

Veranstalter: checkpoint:demokratie e.V.

www.checkpoint-demokratie.de