Köln im "Dritten Reich" Teil 2: Alltag unterm Hakenkreuz (1936-1939)

ALTSTADTKINO

TERMINE:
Di 3. Oktober 2017
BEGINN:
19.30 Uhr
KARTEN:
7,50 € an unserer Theaterkasse im Foyer |
8,00 € beim Kauf über Paypal (ohne VRS-Ticket) |
10,50 € über KölnTicket inkl. VVK-Gebühren* u. VRS-Ticket

Kombiticket für die Trilogie
21,00 € an unserer Theaterkasse im Foyer |
22,50 € beim Kauf über Paypal |
30,00 € über Kölnticket inkl. VVK-Gebühren* u. VRS-Ticket
Links s.u.
*Kartenpreis an unserer Theaterkasse im Foyer.
Ggf. abweichende Preise an externen Vorverkaufsstellen durch zusätzliche Gebühren.

Der Altstadtkinoherbst in der Volksbühne

Hermann Rheindorf zeigt die Film-Trilogie: Köln im "Dritten Reich".

Eine ganz besondere Serie über das Leben und die Ereignisse in Köln in der Zeit des Nationalsozialismus. Insgesamt über 6,5 Stunden Film zeigen eine nie gesehene Fülle an historischen Filmaufnahmen, auch in Farbe. Hinzu kommen eine Vielzahl an urkölschen Zeitzeugen, die die NS-Zeit in Köln aus unterschiedlichen Perspektiven miterlebt haben und aus erster Hand über ihre eigenen Erfahrungen berichten. Informativ und spannend erzählt, ist diese Dokumentation eine intensive Begegnung mit der schicksalhaftesten Epoche der Kölner Stadtgeschichte.

Termine Film-Triologie: „Köln im Dritten Reich“

Teil 1: Der Weg in die NS-Diktatur (1930-1935)  –  Mo. 18.9.2017, 19.30 Uhr
Teil 2: Alltag unterm Hakenkreuz (1936-1939)  –  Di. 3.10.2017 19.30 Uhr
Teil 3: Köln im Krieg (1939-1945)  –  Di. 31.10.2017 19.30 Uhr

 

Köln im „Dritten Reich“ Teil 2: Alltag unterm Hakenkreuz (1936 – 1939)

Jahresbeginn 1936. Die Kölnerinnen und Kölner haben sich auf ein Leben unterm Hakenkreuz eingerichtet. Wer nicht vom Terror des Regimes betroffen ist, der empfindet diese Jahre nach der Armutskrise oft als Blütezeit.  Im März 1936 steht Köln im Fokus der internationalen Medien. In einer Überraschungsaktion schickt Hitler 30.000 Soldaten über die Rheinbrücken in die linksrheinische Zone. Es ist der erste militärische Schlag des NS-Regimes nach Aussen. Doch die Alliierten lassen Hitler gewähren und in Köln selbst wird der Diktator drei Wochen später von Hunderttausenden frenetisch gefeiert. Zwar ist die Zustimmung der Kölner zu Hitler nach Aussen überdeutlich, aber dennoch wird jede Opposition unerbittlich verfolgt. Nur für einen kurzen Sommer, während der Olympischen Spiele in Berlin, deren Glanz auch in Köln zu spüren ist, halten sich antijüdische Hetze und Gestapo-Terror in Grenzen, um danach in unmißverständlicher Härte auf den Holocaust zuzusteuern.

 

Teil 2 dieser Reihe behandelt u.a. folgende Themen:

Der Einmarsch der Wehrmacht ins Rheinland 1936; Besuche Adolf Hitlers in Köln 1936 und 1938; die „goldenen Jahre“ des Karnevals 1936; Köln als Zentrum des internationalen Billigtourismus; Köln als Sportstadt; Eröffnung des neuen Eis- und Schwimmstadions in Farbe; Deutzer Schützenfest in Farbe; Besuch in der Dombrauerei – die meisten Kölner trinken (noch) kein Kölsch; Ford wird Deutsch und Rüstungsschmiede; Besuche in verschiedenen Großbetrieben; die Rolle der Frauen; 1938: „Der Kuss als Zahlungsmittel“ – seltene Einblicke in den Fastelovend; Rosenmontag 1938: „Der Zoch der Schande“; Drill in der Hitlerjugend; Reichspogromnacht und die Ausplünderung der Kölner Juden; die Kirchen zwischen Anpassung und Widerstand; die Altstadt wird radikal umgestaltet; Beginn des Abrisses von Deutz; der Bau der Rodenkirchener Autobahnbrücke; 1939: Der letzte Friedenssommer, ein filmischer Abschied von der Stadt

 

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Veranstalter: Hermann Rheindorf