Mit Werken von Christel Plöthner und Stefan Kaiser

AUSSTELLUNG „77 JAHRE KLAUS DER GEIGER“

TERMINE:
Do 2. - Fr. 17. November 2017
BEGINN:
Vernissage am 02.11.17 um 18 Uhr
Die Ausstellung ist jeweils an Veranstaltungstagen
ab 60 Minuten vor Vorstellungsbeginn geöffnet.
KARTEN:
Eintritt frei

Klaus der Geiger – ein Feuerwerk aus Leidenschaft und Temperament. Als einer der ersten Straßenmusiker Deutschlands ist er seit den 70er Jahren nicht mehr wegzudenken aus der Kölner Szene.

Anlässlich seines Jubiläumskonzertes am 13. November 2017 in der Volksbühne am Rudolfplatz zeigen wir vom 2. bis 17. November im Foyer der Volksbühne am Rudolfplatz eine Ausstellung unter dem gleichnamigen Titel „77 Jahre Klaus der Geiger“.

Die Ausstellung zeigt Werke von Fotografin Christel Plöthner und Bildhauer Stefan Kaiser.

Fotografien von Christel Plöthner

Die Fotografin Christel Plöthner und Klaus der Geiger haben sich 1970 in der Kommune »Bottmühle« kennen gelernt. Christel, die gerade ihre Ausbildung als Fotografin beendet hatte und Klaus, der just von einem Auslandsaufenthalt zurück kam und statt im Konzertsaal auf der Straße Musik machte.

Die Stärke der Personen-Fotografien von Christel Plöthner zeichnet sich dadurch aus, dass die Fotografin immer ohne zaghafte Verschämtheit in den jeweiligen Situationen präsent – nicht nur Beobachterin – ist.

So legen die Fotos dieser Ausstellung Zeugnis ab von einer langjährigen Wegbegleitung zweier Künstler und Freunde. Lebendig und auch herausfordernd reihen sich die Fotografien wie Perlen zu einer Kette als Momente im Leben von Klaus dem Geiger auf.

Plastische Arbeiten von Stefan Kaiser

Die Ausstellung wird ergänzt durch plastische Arbeiten von Stefan Kaiser zum Thema „Klaus der Geiger“. Von 2000 bis 2006 begleiteten Stefan Kaiser (Kontrabass) und Klaus der Geiger das Programm der Kindersitzung „Ziegenbart“ von Jürgen Becker musikalisch mit der gemeinsamen Band „Mathes Zick“.
In Stefan Kaisers Arbeit, der von 1974 bis 1977 seine Ausbildung und Gesellenzeit als Steinmetz und Steinbildhauer an der Dombauhütte, Köln sowie 1985 sein Studium der Bildhauerei bei Professor Hans Karl Burgeff an Fachhochschule für Kunst und Design Köln absolvierte, kommt es in erster Linie auf die formale Plastizität an. Dies zeigt sich einerseits in seinen Figürlichen Plastiken und andererseits in seinen abstrakteren Architektonischen Plastiken.
Dabei spielen die Techniken der Ausarbeitung – skulptural, also aus einem Material heraus schaffend (z.B. Steinarbeit), oder im plastischen Aufbau (z.B. in Gips, Wachs, Ton oder anderen Materialien) – die tragende Rolle. Seine Arbeiten erlangen durch diese Techniken ihre distinktive Ausdruckskraft.
Stefan Kaiser arbeitet seit 1978 als freischaffender Künstler.
Weitere Informationen: http://kaiserskulpturen.de/