"Die Bank" - Alexander Gelmans legendäres Stück zum ersten Mal auf deutschen Bühnen.
Im Mai 2026 wird das Publikum in Deutschland zum ersten Mal einen der wichtigsten Texte der sowjetischen Dramatik zu sehen bekommen - Alexander Gelmans Stück "Die Bank", das seit vier Jahrzehnten eine subtile Auseinandersetzung mit menschlicher Intimität und Einsamkeit ist.
Das 1983 entstandene und lange Zeit verbotene Stück erzählt von einer zufälligen Begegnung zwischen einem Mann und einer Frau, die sich einst kannten und sich nun zum ersten Mal zu begegnen scheinen. In diesem Gespräch geht es um Spiel und Wahrheit, um den Wunsch, gehört zu werden, und die Angst, die eigene Verletzlichkeit zuzugeben. Es ist eine Geschichte über die Suche nach Liebe, Vertrauen und Sinn - einfach und zugleich unendlich komplex.
Die Uraufführung des Stücks fand am legendären Moskauer Kunsttheater unter der Leitung von Oleg Yefremov statt. Damals glänzten Tatiana Doronina und Oleg Tabakov auf der Bühne - mit ihren Namen begann das lange Theaterleben von "Die Bank", das in der Folge in Dutzende von Sprachen übersetzt und in der ganzen Welt aufgeführt wurde. Jetzt hat dieser Klassiker einen neuen Klang gefunden.
In der Produktion sind engagiert: Alexej Panin ist Theater- und Filmschauspieler, Absolvent des GITIS, der bereits auf der Bühne des Oleg Tabakov Theaters und des Moskauer Puschkin-Theaters gespielt hat. Bekannt durch die Filme Zhmurki, Zvezda, D.M.B., Soldiers and Truckers. Zweimal für den nationalen Filmpreis "Nika" nominiert.
Vera Kutsenko ist eine Theater- und Filmschauspielerin, deren Rollen von subtiler Psychologie und Aufrichtigkeit geprägt sind.
"Bench" - ist nicht nur ein Theaterstück, sondern ein vertrauensvolles Gespräch mit dem Publikum über das Wesentliche: über Hoffnung, Liebe und die Fähigkeit, nahe zu sein. Verpassen Sie nicht die Gelegenheit, das legendäre Stück in einer neuen Interpretation zu sehen - zum ersten Mal in Deutschland.
Das Stück in 2 Akten
Vortragssprache: Russisch
Dauer: 2 Stunden